Gottesdienst

Ein festlicher Tag

Dem Konfirmationsgottesdienst geht in der Regel ein so genannter Vorstellungsgottesdienst voraus. Früher war dieser Gottesdienst eine Prüfung. Der Pfarrer stellte den Konfirmanden Fragen zum christlichen Glauben, besonders zu Luthers Kleinem Katechismus. So wollte die Gemeinde prüfen, ob die Jugendlichen mit den Kernstücken der christlichen Überlieferung vertraut sind. Heute hat sich die Form geändert. Die Konfirmanden und Konfirmandinnen gestalten den Gottesdienst häufig mit, formulieren Gebete, führen ein Anspiel auf, oder beteiligen sich sogar an der Predigt.

Mit dem Konfirmationsgottesdienst endet die Konfirmandenzeit. Der Gottesdienst hat einen festlichen Rahmen. Im Mittelpunkt stehen das eigene Bekenntnis und der Segen Gottes. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden bestätigen ihre Taufe, indem sie mit der Gemeinde das Glaubensbekenntnis sprechen. Außerdem haben sie sich zusammen mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin einen Bibelvers als Konfirmationsspruch ausgesucht, der sie durch ihr weiteres Leben begleitet.

Das Fotografieren und Filmen ist im Konfirmationsgottesdienst häufig problematisch und sollte vorher mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin besprochen werden. Denn jede Familie möchte mitunter das Ereignis im Bild festhalten. Viele Fotoapparate und Filmkameras können aber die Atmosphäre eines Gottesdienstes zerstören. Deshalb bietet es sich an, Fotos und Filmaufnahmen nach dem Gottesdienst zu machen, durchaus auch in der Kirche.

Mit der Konfirmation beginnt eine neue Phase der Gemeindezugehörigkeit. Viele Gemeinden haben Jugendgruppen oder besondere Freizeitangebote, die den Jugendlichen eine aktive Mitwirkung am kirchlichen Leben ermöglichen.