2. Wie sich Jesus mit dem Problemen seines Volkes auseinandersetzte
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2.3 Die Vermittlung der Botschaft
Da die Botschaft Jesu nicht nur erkannt, verstanden und innerlich nachvollzogen, sondern auch gelebt werden muß, genügt für ihre Vermittlung nicht die Lehre oder die Predigt.
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2.3.1 Existenz in Solidarität mit den Armen
Jesus wählte als Form seiner Verkündigung die gelebte und Zukunft eröffnende Solidarität mit den Armen: er wußte nicht, wo er abends schlafen würde 37, er wußte nicht, wovon er morgens leben würde, er war nicht sicher, daß er sich nicht bei Aussätzigen anstecken würde, er wußte allerdings genau, daß ihn die Obrigkeit töten wollte und töten würde 38. Es war ein Leben in gänzlicher Ungesichertheit und in völliger Solidarität mit den Ärmsten der Armen, denen zuerst die Liebe Gottes gilt.
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2.3.2 Lernen in der Nachfolge Jesu
Wer deshalb von Jesus lernen will, muss sich genau überlegen, worauf er sich einlässt 39. Von ihm lernt man, wenn man ihn bei seinem besonderen Lebensweg begleitet, ihm "nachfolgt" 40. Die Schüler Jesu treten deshalb aus ihren normalen Lebensverhältnissen heraus und folgten ihm auf seinem Wege 41. Dabei lernen sie von ihm - in der Konfrontation mit den Problemen der Menschen und aus der Art, wie Jesus damit umgeht.
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37 Lukas 9,57ff
38 Markus 8,31ff
39 Lukas 14,25ff
40 Markus 8,34ff
41 Markus 2,13ff
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