Gemeindebrief Dezember 2004 / Januar 2005
Als Auswirkung der Vakanz erscheint dieses Mal keine "Orientierung" sondern nur folgender Text:
Weihnachten auf Geschenke verzichten?
Es sind nur noch wenige Wochen, dann singen wir: "Alle Jahre wieder…" und "Morgen Kinder wird´s was geben…" Kinder zweifeln noch nicht am Sinn des Schenkens - und dennoch bereitet den Erwachsenen die Schenkerei immer wieder Kopfzerbrechen. Die Gefahr ist, dass die Bedeutung des Weihnachtsfestes mehr und mehr in den Hintergrund tritt.

Weihnachten wurde im Jahr 336 in Rom zum ersten Mal gefeiert. Urkundlich erwähnt wurden Weihnachtsgeschenke um das Jahr 1400. Die Kirche war gegen den "heidnischen" Gabentausch, sie wollte Opfer für die Gemeinde. Allgemein üblich wurde das Schenken nach dem ersten Weltkrieg.
Die Älteren können ein Lied davon singen, wie schwer es ist, für die lieben Kinder und Enkel die richtigen Geschenke auszusuchen, nicht nur zu Weihnachten. Nicht wenige klagen über das immer seltener werdende herzliche Dankeschön der Beschenkten.
Sollten wir besser die alte Tradition aufgeben und auf das oft unpersönliche Schenken verzichten? Was bleibt dann noch übrig? Ein Pauluswort erinnert uns daran, dass es nicht nur um materielle Dinge geht: "Prüfet aber alles, und das Gute behaltet."
Es ist wünschenswert und kann segensreich sein, einfach Zeit zu haben und zu schenken:

Zeit zum Zuhören und zum Sprechen.
Zeit zum Fragen und zum Verstehen.
Zeit zum Mitfühlen und zum Lieben.
Keine Zeit haben, heißt nicht wollen.
"Ein jegliches hat seine Zeit."
Richard Kässmann

Literatur-Nachmittag des Kulturkreises
"...neugierig auf mehr."
Am Sonntag, den 24. Oktober 2004 fand in der Kreuzgemeinde ein Literatur-Nachmittag mit Hobby- und Freizeit-Dichter statt. Viele Interessierte fanden sich um 17 Uhr in der "Alten Pfarrscheune" ein. Hier einige Stimmen zu diesem interessanten und unterhaltsamen Nachmittag:

Eine interessante Lesung von drei sehr unterschiedlichen Hobbydichtern. Sie präsentierten eine gelungene Mischung:
R. Mercker stimmungsvolle, griechische Urlaubsimpressionen,
R. Schulz erzählte und sang von Umweltproblemen mit einem kleinen Funken Hoffnung.
H. Görig gab Erfahrungen aus dem Alltag zum Besten: "Nach der Pensionierung", "Würdigung des Vaters", "Halbbildung"....
Sie würzten ihre Vorträge mit zahlreichen persönlichen Anmerkungen.
Dieser kleine Ausschnitt aus dem Repertoire der Drei, machte neugierig auf mehr.
Ich würde mich über eine weitere Lesung 2005 freuen.
Rosemarie John (Gast aus der Magnigemeinde)

Zum gleichen Thema von unserem Gemeindemitglied Renate Kollewe
...besinnliche, aber auch humorige Lesestunde...
Am 24. 10. lud der Kulturkreis zu einem Literatur-Nachmittag der Hobby- und Freizeit-Dichter Helmut Görig, Rudolf Mercker und Rudolf Schulz ein. Eine große Zuhörerschar füllte den Raum in der Pfarrscheune bis auf den letzten Platz.

Eine Sirtaki-Musik leitete Rudolf Merckers Erinnerungen an Griechenland-Urlaube ein; es waren besinnliche, einfühlsame Gedichte, aber auch spöttische Gedanken zum heutigen Tourismus.
Rudolf Schulz brachte uns sein Anliegen zu Umweltgefährdungen mit seiner Gitarre und Gesang - leicht provokant - zu Gehör. Sehr eindringlich war sein Appell, unsere wunderbare Welt zu erhalten.
Helmut Görig wählte aus seinem großen Fundus eine Fülle von Lebensweisheiten, die er mit Pathos vorzutragen verstand.
Die Zuhörer folgten der besinnlichen, aber auch humorigen Lesestunde mit Begeisterung.
Renate Kollewe

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Stand 01.12.2004