Gemeindebrief September 2005
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Orientierung:
"Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten!" (Prophet Jesaja, Kapitel 1, Vers 17)
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Er sprang vor der Ferieninsel Mallorca von einem fahrenden Fährschiff ins Meer,
wurde nackt, aber lebend geborgen, und die Rettungsaktion kommt dem Jugendlichen oder seinen Eltern teuer zu stehen: Die Reederei will die Kosten ersetzt haben für die ganze Arbeit der Rettungsdienste nach dieser merkwürdigen Mutprobe, die an Übergangsrituale wie die so genannte "Äquatortaufe" von Seeleuten erinnert.
O b dieser Sprung ins tiefe Wasser, das Geborgen- Werden aus Todesangst und die anschließende Aufmerksamkeit und Fürsorge Erwachsener diesem Jungen Selbstvertrauen oder gar dessen große Schwester, Gottvertrauen, einimpfen? Dann hätte sich das Ganze gelohnt und wäre wahrhaft gut gegangen.
Und wenn er noch erfahren würde und es auch zeigen könnte, dass Mut mit Respekt vor dem eigenen und dem Leben anderer zu tun hat, im Unterschied zum Übermut, der das eine und das andere aufs Spiel setzt, und im Unterschied zur Feigheit, die es nicht wagt, für das Leben Partei zu ergreifen, dann wäre er im Land der Starken angekommen.
Gute Reise, es segne dich Gott:
Er erfülle deine Füße mit Tanz und deine Arme mit Kraft.
Er erfülle dein Herz mit Zärtlichkeit und deine Augen mit Lachen.
Er erfülle deine Ohren mit Musik und deine Nase mit Wohlgerüchen.
Er erfülle deinen Mund mit Jubel und dein Herz mit Freude.
Er schenke dir immer neu die Gnade der Wüste:
Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung.
Er gebe uns immer neu die Kraft, der Hoffnung ein Gesicht zu geben.
Es segne dich Gott!
Harald Merz, Pastor
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Sommerfest der Gemeinde am 9. Juli
Danke, Do-Treff
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Für mich war es das erste Sommerfest in der Kreuzgemeinde, souverän vorbereitet, familienfreundlich und unterhaltsam.
Am Tag nach dem Sommerfest und während einer Aufräumpause fragte Frau Nimtz, Mitglied des "Do-Treffs" und Vorsitzende des Kirchenvorstandes: "Na, Herr Merz, wie hat ihnen denn das Sommerfest gefallen?" Ich habe geantwortet: "Das habe ich mich selbst auch schon gefragt heute Morgen - und ich hatte das Gefühl, ich könnte die ganze Welt umarmen."
Für mich war es das erste Sommerfest in der Kreuzgemeinde, souverän vorbereitet, familienfreundlich und unterhaltsam. Es war ein Fest der Begegnung und ist Leib und Seele vieler Teilnehmer/innen - so mein Empfinden - gut bekommen.
Auch der Orgelrenovierung sind wir mit dem Festerlös in Höhe von 893,58 Euro zwei Schritte näher gekommen.
Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen beigetragen haben, besonders der Frauengruppe "Do-Treff" für die Gesamtorganisation.
Harald Merz
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Aufbau für das Sommerfest am 8. Juli 2005
Ein "Sommernachts-Traum"
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Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum, wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.
Schade, man hätte es filmen müssen: Der Aufbau der Zelte und Pavillons am Freitag vor dem Sommerfest war ein gelungenes Beispiel für ein funktionierendes Gemeindeleben. Frauen und Männer, Alte und Junge, Kleine und Große mühten sich redlich ab gemeinsam die widerspenstigen Gestänge zum Stehen zu bringen, um dann die verrutschenden Planen darüberzuziehen. Kein böses Wort wurde laut. Obwohl manch erfolgversprechender Beginn letztlich doch in sich zusammenfiel, gab es viel Gelächter und nur fröhliche Gesichter. Und als alle dann nach getaner Arbeit sich noch zu einer gemeinsamen Gulaschsuppe, die eine mitdenkende Fee noch eilends organisiert hatte, zusammensetzten, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Arbeit durchaus Spaß machen kann.
Friederike Schiffer-Meyer
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